EINSATZ

Feuer auf einem Gestüt - 15 Pferde in Sicherheit gebracht

Mittwoch, 4. März 2009, 5.24 Uhr:

Seit dem Morgen brennt es auf einem Gestüt in Rath. 15 Pferde wurden in Sicherheit gebracht, verletzt wurde niemand. Eine Scheune mit Heu fing aus bislang ungeklärter Ursache in der Nacht Feuer. Der 68 jährige Besitzer des Gestüts wurde durch die platzenden Dachplatten aus dem Schlaf gerissen und bemerkte so den Brand. Er rief umgehend die Feuerwehr.

 

Seine Familie brachte anschließend mit Hilfe einer Nachbarfamilie 15 Pferde, die unmittelbar durch den Brand in Gefahr waren, auf eine Koppel in Sicherheit. 64 weitere Pferde konnten in ihren Boxen stehen bleiben. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte der zehn mal 40 Meter große Heulagerraum in voller Ausdehnung. Eine angrenzende Reithalle war mit durch eine Brandwand vom Feuer abgeschirmt.

 

Die Brandschützer schützen die Halle zusätzlich mit Wasser, um ein Übergreifen zu verhindern. Nachdem die Flammen herunter gelöscht waren, wurde das Lager mit drei Radladern der Feuerwehr ausgeräumt. Die gepressten Heuballen werden auf einem Parkplatz auseinander gezogen und abgelöscht. Während den Löscharbeiten wurde auch eine elf Kilogramm Propangasflasche geborgen und gekühlt.

 

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Rund 30 Einsatzkräfte sind derzeit noch mit dem Ablöschen beschäftigt. Der Einsatz wird noch bis in die Abendstunden andauern.

 

Donnerstag, 5. März 2009, 12.45 Uhr:

Die Lösch- und Aufräumarbeiten dauerten die ganze Nacht über und zogen sich noch bis zum Mittag hin. Mit Radladern holten die Einsatzkräfte etwa 800 Heuballen aus der Lagerhalle heraus, um diese auf einem eingerichteten „Ablöschplatz“ auseinander zuziehen und die Glutnester zu löschen. In der Halle verbrannten zudem einige landwirtschaftliche Geräte und eine Werkstatt. Der betroffene Gebäudekomplex ist durch die Flammen sehr stark beschädigt worden. Die Schadensumme erhöht sich auf etwa 500.000 Euro. Einsatzkräfte von Freiwilliger Feuerwehr und Berufsfeuerwehr waren insgesamt 30 Stunden im Einsatz.

Pressemeldung und Fotos: Feuerwehr Düsseldorf
     
   
     

© Jürgen Truckenmüller, Düsseldorf - letzte Änderung: 07.03.2009