SKYRUN

Firefighter Skyrun 2009
Was macht dieses Treppenhaus so besonders?
  • es hat 960 Stufen...

  • führt 168m hoch...

  • und wurde von 325 Zweier-Teams bezwungen, hier fand der zweite Firefighter Skyrun statt.

Das Siegerteam: erneut Max Friedrich und Ralph Krüger aus Coesfeld-Kelkheim in einer Zeit von 7:29 Minuten (7:48 im letzten Jahr beim Skyrun 2008 ), herzlichen Glückwunsch.

 

Der zweite Skyrun war ein toller Erfolg für das junge „Toughest-Firefigther Alive-Team“ der der Feuerwehrsportvereinigung Düsseldorf. 650 Starterinnen und Starter in 325 Teams hatten sich in diesem Jahr für den Treppenlauf der Superlative angemeldet. 19 Feuerwehrfrauen und 631 Feuerwehrmänner in 325 Teams aus Deutschland und den Niederlanden waren erfolgreich für die Fitness unterwegs. Wichtig war den Feuerwehrangehörigen auch der intensive Erfahrungsaustausch außerhalb des Trainings.

 

Um acht Uhr eröffnete die Feuerwehrdezernentin Helga Stulgies den zweiten Skyrun-Feuerwehr-Fitnesstag. Hoch motiviert gingen die Teams an die 960-Stufen-Herausforderung im Düsseldorfer Rheinturm. Im Abstand von zwei Minuten starteten die Wettkämpfer mit zusätzlichen rund 25 Kilogramm schweren Brandschutzausrüstung bestehend aus: Feuerwehrhelm, Feuerwehrjacke, Feuerwehrhose, Feuerwehrstiefel, Feuerwehrschutzhandschuhe und ein Atemschutzgerät (nicht beatmet). Die 168 Meter mussten in möglichst schneller Zeit über den Nottreppenraum vom Rheinturm bezwungen werden.

 

Die schnellsten Feuerwehrleute waren Max Friedrich und Ralph Krüger vom Team Coesfeld-Kelkheim in 7 Minuten 29 Sekunden gefolgt von den zweitplatzierten Ingo Hansen und Thomas Barzen vom Team TFA Düsseldorf Team 1 in 7 Minuten 48 Sekunden. Platz drei ging an Klaus Mottl und Ehard Jürg von der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen in 8 Minuten und 13 Sekunden.

 

Sechs Frauenteams, sieben gemischte Paarungen sowie 312 Männerteams stellten sich den Treppenstufen der 60 Stockwerke des mächtigen Gebäudes. Im Zieleinlauf erhielten die Himmelsläufer kräftige Anfeuerung und viel Applaus durch die eigenen Familien, Freunden oder Kollegen. Sogar die aller Kleinsten, selbst noch wackelig auf den Beinen, winkten mit Fähnchen und Tüchern Mama oder Papa als letzten Motivationsschub vor dem Zieleinlauf zu. Helfer zogen die warme Brandschutzkleidung mit aus, danach konnten die Wettkämpfer erstmal ein kräftigen Schluck Mineralwasser trinken und etwas Obst essen, um wieder zu Kräften zu kommen.

 

Schließlich mussten ja auch alle später wieder auf das normale Erdniveau hinunter, wenn auch deutlich bequemer mit dem Aufzug. In einem Erholungsbereich tauschten die Mitwirkenden die gelaufenen Zeiten aus und unterhielten sich über die Muskelstrapazen und andere gemachte Erfahrungen. Zur Vorbereitung auf den heutigen Wettkampftag gab es die unterschiedlichsten Ansätze.

Konditionstraining, Kraftübungen aber auch Treppensteigen in Hochhäusern und auf Rolltreppen in Kaufhäusern gegen die Laufrichtung (endlos Stufentraining!) berichteten die Teilnehmer.

 

Am Fuße des Rheinturms hatten 80 Helfer von Freiwilliger und Berufsfeuerwehr Düsseldorf Versorgungszelte, Informationsstände und eine kleine Feuerwehrfahrzeugausstellung am Morgen aufgebaut. Für die Sicherheit waren im Treppenhaus mehrere Rettungsassistenten auf verschiedene Ebenen verteilt, im Ziel standen zwei Notärzte bereit. Einige Läufer hatten alles gegeben und benötigten sanitätsdienstliche Unterstützung, um den Kreislauf wieder zu normalisieren – auch wegen des doch recht warmen Wetters. Ernsthafte Gesundheitsgefährdungen gab es keine. Mehr als 3.000 Gäste besuchten die gelungene Veranstaltung.

 

Die beiden Aufzüge des Rheinturms standen von 8 Uhr an nicht mehr still. Das Liftpersonal war ununterbrochen damit beschäftigt, Gäste in die beiden Restaurants zu befördern. Helfer des Organisationsteams der Feuerwehr chauffierten mit dem Feuerwehraufzug 650 Atemschutzgeräte und Digitalfunkgeräte für die Teilnehmer wieder nach unten und legten dabei mehr Höhenmeter zurück, als bei einer Mount Everest Besteigung. Am Abend war die Siegerehrung und eine gelungene Blaulichtparty für Akteure, Helfer. Die

Feuerwehr Düsseldorf nahm mit 44 Teams (30 Berufsfeuerwehr und 14 Freiwillige Feuerwehr) teil.

Platzierung der besten ZEHN:

 

1. Max Friedrich und Ralph Krüger, Coesfeld-Kelkheim 7:29

2. Ingo Hansen und Thomas Barzen, Düsseldorf 7:48

3. Klaus Mottl und Ehard Jürg, Ludwigshafen 8:13

4. Andreas Donner und Arnd Nicolay, Köln 8:47

5. Thorsten Soldan und Partner, Die Rolltreppenfahrer 8:51

6. Sebastian Oehl und Christoph Sievers, The Fire Bull`s 9:04

7. Wolfgang Weigert und Rüdiger Hage, Donaustauf 9:14

8. Benjamin Basler und Marc Vogel, Düsseldorf 9:17

9. Rene Lenzen und Alexander Körtgen, Adenau 9:17

10. Paul Wittmann und Marco Schulz, Neu- und Neershof 9:26

 

 
Die Herausforderung: Das Treppenhaus
einige Teams die es geschafft haben, Gratulation zu dieser Leistung
           
           
           
           
           
Der Rheinturm
   
Vorführung der Höhenretter
 
           
Rund um den Skyrun
           
           
   

© Jürgen Truckenmüller, Düsseldorf - letzte Änderung: 26.09.2009