EINSATZ

Hallenbrand

Mittwoch, 14. Oktober 2009, 18:15 Uhr, Oerschbachstraße in Reisholz

 

In einer Halle des Entsorgungszentrums der Fa. IDR brannte ein Radlader. Die Rauchentwicklung war im halben Stadtgebiet sichtbar. Mehrere Löschzüge und die Werkfeuerwehr Henkel waren im Einsatz. Ein Übergreifen des Feuers auf das Gebäude konnte verhindert werden. Verletzt wurde niemand.

 

Schon auf der Anfahrt sahen die anrückenden Einsatzkräfte von weitem den aufsteigenden schwarzen Rauch. Aufgrund der vielen Anrufe hatte die Leitstelle zwei komplette Löschzüge der Feuerwache Werstener Feld und Frankfurter Straße alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang aus allen Gebäudeöffnungen (der ca. 50 m x 20 m großen Halle) schwarzer Qualm, woraufhin der Einsatzleiter weitere Einsatzkräfte von anderen Feuerwachen nachalarmierte. Die Feuerwehr Düsseldorf war mit insgesamt 60 Mann vor Ort. Auch die Kollegen der Werkfeuerwehr Henkel, deren Betriebsgelände direkt an das Grundstück angrenzt, waren ausgerückt und vor Ort im Einsatz.

 

Die Fa. IDR betreibt auf Ihrem Gelände an der Oerschbachstraße ein Entsorgungszentrum mit mehreren Gebäuden, wo sich unter anderem auch ein Zwischenlager für Sonderabfälle aus Haushalts-Sammelstellen befindet. In der Halle brannte ein großer Radlader. Die Sicht für die in der Halle vorgehenden Einsatzkräfte war zunächst stark eingeschränkt. Im Verlauf des Brandes zerknallten zusätzlich zwei große luftgefüllte Reifen des Radladers, was den Einsatz nicht erleichterte.

 

Gemeinsam mit den Kollegen der Werkfeuerwehr wurden im Ersteinsatz drei Rohre durch mehrere Trupps in der Halle vorgenommen. Während die anderen Einsatzkräfte bereits mehrere Wasserwerfer für den weiteren Einsatz vorbereiteten, stellte sich jedoch relativ schnell der Löscherfolg ein, so dass etwa eine halbe Stunde nach Alarmierung bereits „Feuer in Gewalt“ gegeben werden konnte. Letztlich blieb das Feuer auf den Radlader begrenzt. Die Dachkonstruktion der Halle wurde im Bereich über dem brennenden Radlader zwar beschädigt. Eine Brandübertragung auf das Gebäude und die dort untergebrachten Lagergüter konnte wirksam verhindert werden. Der Sachschaden wird auf ca. 50.000 € geschätzt. Zur Brandursache liegen keine Informationen vor.

 
   

© Jürgen Truckenmüller, Düsseldorf - letzte Änderung: 16.10.2009