EINSATZ

18.03.2010 - Dachstuhlbrand - 200.000 EURO Schaden

Ein Dachstuhl brannte am späten Donnerstagabend in Unterbach. Verletzt wurde niemand,  der Schaden liegt bei mindestens 200.000 Euro.

Einen lauten Knall schreckte am Abend eine 62-jährige Frau in Unterbach auf. Sie schaute nach und sah, dass der Spitzboden brannte. Umgehend rief sie, wie auch zahlreiche Nachbarn, die Feuerwehr zu Hilfe und brachte sich in Sicherheit. Verletzt wurde die Düsseldorferin nicht.

Zwei Löschzüge sowie die Freiwillige Feuerwehr Unterbach eilten zur Straße Am Silberberg. Dichter Rauch und Flammen loderten bereits auf der gesamten Länge des Hauses aus dem First. Sofort wurde mit einem Schlauch unter Atemschutz von innen und mit zwei weiteren Rohren von Außen gelöscht.Nachdem die beiden Drehleitern an der Einsatzstelle eintrafen löschte man zusätzlich von beiden Leitern aus, immer geschützt mit schweren Atemschutzgeräten. Brandschutt viel während des Einsatzes durch die Klappleiter zum Spitzboden bis ins Erdgeschoss.

Die Wohnräume des eineinhalb geschossigen Einfamilienhauses blieben vom Feuer verschont. Um alle Glutnesterlöschen zu können musste das Dach auf den kompletten zehn Metern abgedeckt werden. Das freistehende Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Ein Einsatztrupp der Stadtwerke sperrte im Haus vorsorglich das Gas und die Stromversorgung ab. Die Flammen schmolzen die Isolierung der Elektrokabel im Spitzboden und ließen sie herunter hängen. Das Ehepaar kommt derzeit bei Verwandten unter.

 

Vermutlich entstand der Brand durch einen Kurzschluss. Die Kriminalpolizei klärt aber derzeit die genaue Brandursache. Nachdem alle Glutnester gelöscht waren, wurde das Dach provisorisch mit einer Plane abgedeckt. Der Einsatz war um zwei Uhr nachts beendet.

 
 

© Jürgen Truckenmüller, Düsseldorf - letzte Änderung: 27.03.2010