EINSATZ 

Bombenentschärfung im Heerdter Dreieck

355 Bewohner mussten Häuser verlassen

Kampfmittelbeseitigungsdienst am Donnerstag, 5. Juli, 20 Uhr im Einsatz - Verkehrsbeeinträchtigungen am Heerdter Dreieck

Eine bei Bauarbeiten im Heerdter Dreieck in Düsseldorf gefundene britische Fünf-Zentner-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am Donnerstag, 5. Juli, 20 Uhr, entschärft. Da sich im Radius von 250 Metern um die Fundstelle nur wenige Wohnhäuser befinden, ist die Zahl der Menschen, die evakuiert werden mussten, gering. Allerdings liegen darin wesentliche Verkehrsachsen wie die Brüsseler Straße (B 7) und die Düsseldorfer Straße/Pariser Straße sowie der Rheinalleetunnel, die gesperrt wurden.

 

Im Radius bis 500 Meter rund um den Fundort durfte sich während der Entschärfung niemand im Freien aufhalten. Davon waren  2.056 Menschen betroffen, die dort wohnen. Diese Einschränkungen galt auch für den P+R Parkplatz am Simon-Gatzweiler-Platz, die Bezirkssportanlage an der Rheinallee/Lotsenweg, den Prinzenpark, die griechische Schule am Heerdter Sandberg, dem Einzelhandel sowie für diverse Büro- und Industriegebäude.

 

Die Bombe wurde von Mitarbeitern des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf entschärft.

 
Text und Fotos: Feuerwehr Düsseldorf
       
       

© Jürgen Truckenmüller, Düsseldorf - letzte Änderung: 06.07.2012