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10.03.2014 - Mit der Trockenheit steigt die Waldbrandgefahr

Ein Funke genügt/Gartenamt und Feuerwehr warnen vor Feuer im Forst

Schon eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe oder ein kleiner Funke können aktuell Wald, Wiesen und Böschungen entflammen. Darauf weisen Feuerwehr und Gartenamt der Landeshauptstadt hin. Bei den gegenwärtig warmen Temperaturen und der bestehenden Trockenheit steigt die Waldbrandgefahr, wie auch die Gefahr von unkontrollierten Feuern auf Wiesen, im Gebüsch und an Böschungen. Die Stadt mahnt deshalb zum vorsichtigen Umgang mit Feuer im Freien. Dies gilt auch und besonders für Lager- und Grillfeuer. Sie können sich bei den derzei­tigen Witterungsverhältnissen schnell auf das umgebende, trockene Gras ausdehnen und schnell einen größeren Brand auslösen.

 

Aufgrund der anhaltenden konstanten Trockenheit ist die Wald- und Wiesenbrandgefahr in Nordrhein-Westfalen aktuell in die Warnstufe 4 eingruppiert. Seit dem 8. März kam es in Düsseldorf nach Angaben der Feuerwehr zu fünf verschiedenen Bränden auf Freiflächen – davon waren vier Feuer am gestrigen Sonntag. Betroffen waren Böschungen an Straßen und Gleisen, Büsche, Unter­holz, Baumstümpfe, Hecken, angesammeltes Laub und Rasenflächen. Verletzt wurde bisher niemand.

 

Laut dem Landesforstgesetz ist das Anzünden von Feuer im Wald grundsätzlich verboten. Gleiches gilt für Liegewiesen und Spielplätze im Forst. Grillen ist an diesen Orten ebenfalls nicht gestattet. Das Rauchen im Wald ist vom 1.März bis zum 31.Oktober verboten. Bei Verstößen gegen diese Verbote drohen Bußgelder von bis zu 25.000 Euro.

Die Forstverwaltung fordert alle Waldbesucher auf:

-           Kein Feuer im Wald machen,

-           im Wald nicht rauchen,

-           nur befestigte Waldwege benutzen,

-           Kinder über die Waldbrandgefahr informieren,

-           wenn es brennt, sofort unter Ruf 112 die Feuerwehr rufen.

 

Die Waldbrandgefahr wird in einer Skala von 1 bis 5 dargestellt und lei­tet sich neben meteorologischen Messwerten auch aus dem Zustand der Vegetation her: 1 sehr geringe Gefahr, 2 geringe Gefahr, 3 mittlere Ge­fahr, 4 hohe Gefahr, 5 sehr hohe Gefahr. Auch die unterschiedliche Brandgefährdung einzelner Baumarten und Waldstandorte fließt in die Gefahrenbeurteilung mit ein. Weitere Informationen, eine tagesaktuelle Übersichtskarte sowie Angaben einzelner Wetterstationen zur Wald­brandgefährdung bietet der Deutsche Wetterdienst auf der Internetseite www.agrowetter.de an.

 

Waldbrände und Bodenfeuer in Düsseldorf

Jahr     Waldbrände   Bodenbrände

2008   2                       67

2009   4                     115

2010   1                     122

2011   2                     154

2012   1                       85

2013   1                     101

2014   0                       30   (Stand: 10. März 2014)

© Jürgen Truckenmüller, Düsseldorf - letzte Änderung: 10.03.2014